keyvisual



Home
Ergotherapie
Logopädie
Physiotherapie
Studium
Finanzierung
Bewerbung
News und Aktuelles
Relevante Gesetze
Nützliche Links
Forum
Kontakt-Formular
Impressum
Sitemap


www.1a-stellenmarkt.net

Bewerbungsunterlagen

Ganz gleich, ob man eine Ausbildung an einer Berufsfachschule machen will oder einen Arbeitsplatz sucht. Man muss sich bewerben. Keine Berufsfachschule ist im Übrigen verpflichtet, einen Ausbildungsplatz Suchenden aufzunehmen. Sie wird und muss vielmehr eine Auswahl treffen.

Die schriftliche Bewerbung ist sozusagen der "Türöffner", um überhaupt in die nähere Auswahl zu kommen. Damit ist im Grunde schon alles gesagt über den Sinn und Zweck der schriftlichen Bewerbung.

Am Ende der Seite können Sie sich Vorlagen für eine ansprechende Bewerbung herunterladen. Sowohl zukünftige Berufsfachschüler als auch Bewerber um einen Arbeitsplatz werden dort fündig. Passen Sie diese Vorlagen, die alle im MS-WORD bzw. MS-EXCEL Format gehalten sind, auf ihre spezielle Bewerbung an.

Dennoch hier ein paar wichtige Gedanken zu Form und Inhalt einer Bewerbung

Zum Inhalt des Bewerbungsbriefes

Was ist das wichtigste am Bewerbungsbrief? Bedenken Sie, der Bewerbungsbrief ist kein Lebenslauf! Den verfassen Sie ja extra! Aber was soll dann im Bewerbungsbrief stehen?

Hier zum Inhalt das A und O:

Für Schulplatzbewerber: Sie sollten auf jeden Fall Ihre berufliche Motivation verdeutlichen! Konkret bedeutet das, Sie erklären gleich zu Anfang

  • Wie Sie auf diesen Beruf aufmerksam geworden sind
  • Warum Sie diesen Beruf unbedingt ergreifen wollen
  • Wie sie sich mit diesem Beruf bereits auseinandergesetzt haben ( z.B. Schnupperpraktikum, Literatur, Freundeskreis etc.)

Für Arbeitsplatzbewerber: Sie sollten auf jeden Fall verdeutlichen

  • Warum Sie gerade in dieser Einrichtung (und in keiner anderen!) arbeiten wollen
  • Warum Sie sich für das ausgeschrieben Stellenprofil besonders geeignet halten
  • Dass Sie neuen Herausforderungen stets mit Freude begegnen
  • Welchen Vorteil / Benefit der Arbeitgeber von Ihnen haben könnte.

In den Unterlagen zum Downloaden finden Sie eine Reihe von Formulierungshilfen für diese zentralen Aussagen!

Bewerbungsgespräch / Aufnahmetest

Ob Schul- oder Arbeitsplatzbewerber: Diese Punkte werden auch einen breiten Raum in einem Bewerbungsgespräch einnehmen. Um eine Einladung zu einem solchen Gespräch bitten Sie ja zum Abschluss Ihres Bewerbungsbriefes -  und welchen anderen Sinn, außer dem persönlichen Kennenlernen, hat denn ein solches Gespräch, als die im Brief angerissenen Dinge näher zu erläutern!

Während für Arbeitsplatzbewerber neben dem Bewerbungsgespräch auch schon mal  eine Arbeitsprobe verlangt wird, steht beim Aufnahmeverfahren für die Schulplatzbewerber zumeist auch immer noch ein kleiner Test an. Keine Angst! Hier werden i.d.R. keine medizinischen Vorkenntnisse gefragt, die Sie eigentlich erst an der Schule, an der Sie sich bewerben, lernen sollten (Wozu dann noch Schule!? Nebenbei bemerkt: Sollte dies eine Schule dennoch tun, dann Finger weg! Bewerben Sie sich woanders! Diese Schule nimmt sich nämlich dann viel zu wichtig, wichtiger jedenfalls als Sie. Im Mittelpunkt sollten aber Sie als Schülerin und Schüler stehen!)

Aber wie bereits gesagt, Ihre berufliche Motivation für die Ausbildung, für gerade diesen Arbeitsplatz sollten Sie allerdings überzeugend darlegen können!

Hier noch ein paar Tipps für das Vorstellungsgespräch an der Schule 

(Gelten im Prinzip auch für den Arbeitsplatzbewerber im Vorstellungsgespräch!)

In einem persönlichen Gespräch versucht Ihr Gesprächspartner, sich ein Bild über Ihre Persönlichkeit und daraus wiederum ein Bild über Ihre Eignung für die angestrebte therapeutische oder  pflegerische Ausbildung zu machen. Sie werden sich nun fragen, geht das in dieser kurzen Zeit überhaupt? Sie haben Recht, die Zeit ist kurz! Also nutzen Sie diese kurze Zeitspanne, um sich Ihrem Gesprächspartner in Ihrem besten Lichte zu zeigen! Ihre Gesprächspartner sind geschult und haben in der Regel viel Erfahrung, um sehr schnell zu erkennen, ob jemand von seiner Persönlichkeit her generell für den angestrebten Beruf  geeignet erscheint oder nicht.

Vermeiden Sie stereotype Floskeln, wie "Ich helfe Menschen gerne" oder "Ich will was mit Menschen zu tun haben". Man kann das auch anders ausdrücken, wie z.B."Ich merke oft, dass ich immer dann, wenn ich jemanden bei irgendeiner Sache behilflich bin, von diesen Menschen etwas zurückbekomme- ein Dankeschön, ein Lachen oder auch nur ein zufriedenes Gesicht- und darüber freue ich mich dann auch" oder  "Wenn ich sehe, dass meine Hilfe (meine Unterstützung, meine Begleitung, Arbeit) einem Menschen etwas gebracht hat, dann verspüre ich auch ein Gefühl innerer Zufriedenheit und Freude. Das sagt mir dann auch, dass ich mich auf Menschen einstellen kann, mit Menschen gut umgehen kann."

Im Vordergrund steht jedoch immer, ob man in Ihnen das Zeug für eine die therapeutische oder pflegerische Persönlichkeit schon erkennen kann. Aber woran erkannt man das:

Sie können gut zuhören: Nicht dass Sie schweigen! "Gut zuhören" meint, dass Sie nach dem Zuhören passende Antworten geben können, dass Sie das Thema um einige Aspekte erweitern können, Lösungsansätze vorschlagen können und dass Sie Ihrem Partner stets Raum zur Fortführung des Gespräches lassen. Schweifen Sie nicht ab, bringen Sie von sich aus keine völlig neuen Themen und spielen Sie auf keinen Fall den siebengescheiten Alleswisser! Greifen sie also das auf, was man Ihnen als Gesprächsstoff anbietet! Es geht zwar um Sie, aber keiner glaubt ernsthaft, dass Sie der Mittelpunkt der Welt sind. Jedoch sollen Sie in dieser Welt einen festen Platz einnehmen! Sie verstehen, was gemeint ist!

Verfallen Sie andererseits nicht dem Irrtum, Sie müssten sich Ihrem gegenüber allzu altruistisch, allzu sozial präsentieren, gleichsam aufopfernd für Ihre zukünftigen Patienten. Spielen Sie nicht das â��Weich-Eiâ��! In Ihrem angestrebten Beruf ist nicht selten auch einmal Härte und konsequentes Handeln gefragt, und das manchmal auch zu Ihrem eigenen Schutz! Ein "Helfer-Syndrom" ist für eine gute pflegerische und therapeutische Arbeit Gift!

Scheuen Sie sich nicht, auch selbst einmal Fragen zu stellen: Das zeigt ihr ernsthaftes Interesse an der Sache. Allerdings sollten die Fragen immer im Zusammenhang mit der gerade besprochenen Materie stehen, es sei denn, Sie werden aufgefordert, allgemeine Fragen zustellen. Das passiert oft am Ende des Gespräches: "Wenn Sie noch irgendwelche Fragen an uns haben, dann würden wir Ihnen diese jetzt gerne beantworten":

Sollten Sie bereits ein Schnupperpraktikum hinter sich haben, so weisen Sie Ihren Gesprächspartner bitte darauf hin. Er wird Sie dann ein bisschen darüber fragen. Und das ist doch gut für Sie, darüber können Sie ja wirklich etwas Interessantes berichten und zeigen, wie sehr Sie dieser Beruf einnimmt! Aber Vorsicht! Nicht mit dem Schwärmen übertreiben. Das vermeiden Sie dadurch, dass Sie auch die etwas negativen Dinge nicht verschweigen, die Dinge, die Ihnen vielleicht auch einige Schwierigkeiten bereitet haben. Eine solche Offenheit zeigt sehr viel von Ihnen: Sie sind ehrlich und Sie gehen Problemen nicht aus dem Weg, sondern Sie setzen sich mit Problemen ernsthaft auseinander!

Sollten sie nach einem Schnupperpraktikum gefragt werden, und noch keines gemacht haben, so versichern Sie Ihr Gegenüber, dass Sie das auf jeden Fall noch gerne machen wollten. Um die Ernsthaftigkeit Ihrer Aussage zu bekräftigen, fragen Sie Ihren Gesprächspartner ruhig, ob er Ihnen nicht zu einem Praktikumsplatz verhelfen könne. Das ist durchaus realistisch und auch Praxis.

Für Arbeitsplatzbewerber: Sollte es sich in Ihrem Falle um einen Stellenwechsel handeln, so vermeiden Sie es, über einen ihrer vorherigen Stelleninhaber herzuziehen. Sagen Sie offen, was Sie gestört hat, aber sagen sie das in einem sachlich ruhigen Ton. Reagieren Sie keinesfalls aufgewühlt und mit Zornesröte im Gesicht. Ihr zukünftiger Arbeitgeber könnte fürchten, einen Choleriker oder Kritikaster vor sich zu haben, der später an anderer Stelle über die eigene Firma / Praxis / Einrichtung genauso unsachlich schimpfen könnte.
 
Was passiert sonst noch beim Auswahltest ?

Schriftliche Aufnahmetests für die Berufsfachschule beinhalten in der Regel Fragen zur Berufsmotivation und auch zum Allgemeinwissen (Den Namen des gegenwärtigen Bundespräsidenten oder der Bundesgesundheitsministerin sollten Sie schon kennen!)

In der Physiotherapie  läuft häufig zusätzlich noch ein kleines Fitness-Testprogramm. Schließlich sollten Sie als zukünftige PhysiotherapeutIn körperlich fit sein, denn das ist Ihr (Be-)Handlungsziel bei ihren zukünftigen Klienten - Patienten

In der Logopädie wird man Ihre musikalischen Fähigkeiten (Rhythmus-Gefühl, Intonationssicherheit beim Nachsingen  etc.) und stimmlichen Fähigkeiten (Lautbildung, Klang der Sprechstimme etc.) etwas genauer unter die Lupe nehmen. Wenn Sie ein Instrument spielen, umso besser. Sagen Sie dies bitte Ihrem Gesprächspartner, vielleicht dürfen Sie ja etwas vorspielen!

In der Ergotherapie wird man auch ihre (kunst-)handwerklichen Fähigkeiten (Malen, kleine Bastelarbeiten etc.) ein wenig unter die Lupe nehmen.

Aber keine Angst: Das Sprichwort "Es ist noch kein Meister von Himmel gefallen" gilt selbstverständlich auch hier! Und wenn Sie sich für eine dieser Ausbildungsrichtungen beworben haben, dann haben Sie sicherlich entsprechende Neigungen und Fähigkeiten.

Wenn Sie diese wenigen Ratschläge beherzigen, dann haben Sie schon fast gewonnen.

Zum Formellen und als Muster downloaden Sie bitte diese Vorlagen. Die PDF-Vorlagen zeigen Ihnen das endgültige Erscheinungsbild, die anderen Vorlagen können Sie selbst bearbeiten:

Mustervorlage Deckblatt Bewerbungsmappe

.xls

.pdf

Checkliste  / Tipps für Lebenslauf Ausbildungsplatz   .doc

.pdf  

Checkliste  / Tipps für Lebenslauf Arbeitsstelle  

.doc

.pdf

Mustervorlage Lebenslauf Ausbildungsbewerbung   

.xls

.pdf

Mustervorlage Lebenslauf Arbeitsplatzbewerbung

.xls

.pdf

Checkliste / Tipps Bewerbungsbrief 

.doc

.pdf

Mustervorlagen Bewerbungsbrief Ausbildungsbewerbung 

.doc

.pdf

Muster-Formulierungen zum Bewerbungsbrief Arbeitsstelle

.doc

.pdf

Vergessen Sie bitte nicht, Ihre Zeugnisse beizufügen!


 
 



  SGD - Jetzt gratis Infomaterial anfordern! Mehr Erfolg durch Weiterbildung!



  www.shop-apotheke.com



  http://www.myvideo.de


 

  Top-Versicherungen zu Sparpreisen!

 
Top

Ihr Heilberufe-Portal | info@gesundheitsberufe-online.com